Ausbildung + Beruf
Wenn du dich nach deiner Ausbildung und mit Berufserfahrung für eine Aufstiegsfortbildung als Techniker/in entschieden hast, stehst du vor einer großen Frage: Willst du diese lieber in Voll- oder in Teilzeit absolvieren? Beides hat Vor- und Nachteile, insbesondere wenn du aktiv im Berufsleben stehst oder weitere Verpflichtungen hast.
An den Ludwig Fresenius Schulen Stadthagen bieten wir dir die Weiterbildung als Elektrotechniker/in, Bautechniker/in und Maschinenbautechniker/in sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit an. Erfahre bei uns, was sich für dich lohnt.
Du erfüllst die Voraussetzungen und möchtest durchstarten? Melde dich einfach online an den Ludwig Fresenius Schulen an. Wir stellen dir die beiden Optionen vor.
Absolvierst du die Vorbereitung berufsbegleitend, arbeitest du parallel in deinem Job. Das hat den Vorteil, dass du Einkommen generierst und deine Weiterbildungskosten stemmen kannst. Durch die berufsbegleitende Maßnahme verlängert sich die Laufzeit. Für eine Aufstiegsfortbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in benötigst du drei Jahre.
Die Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich nicht von der Vollzeitvariante, auch die Fördermöglichkeiten sind identisch.
Um an den Ludwig Fresenius Schulen eine berufsbegleitende Techniker-Weiterbildung zu absolvieren brauchst du:
Du hast während deiner Weiterbildung die Möglichkeit, die Ausbildereignungsprüfung abzulegen und später selbst junge Techniker auszubilden. Außerdem erwirbst du in den drei Jahren Weiterbildung automatisch deine Fachhochschulreife. Sie ist spannend für dich, wenn du später gern studieren möchtest.
Für wen ist eine berufsbegleitende Techniker-Weiterbildung geeignet?
Die berufsbegleitende Vorbereitung auf den Abschluss als Techniker/in ist vor allem dann praktisch, wenn du einen zufriedenstellenden Job hast und nicht auf dein Einkommen verzichten möchtest. Du lernst parallel zum Job und kannst von deinem Gehalt das Schulgeld bezahlen.
Beachte aber, dass du in einem berufsbegleitenden Kurs ein hohes Maß an Selbstdisziplin brauchst. Du bist nicht nur berufstätig, sondern lernst praktisch täglich etwas Neues. Das setzt voraus, dass du bereit bist, auch abends und am Wochenende zu pauken und dich weiterzuentwickeln.
Praktisch ist diese Variante auch, wenn du gerade in Elternzeit bist und deine familiären Verpflichtungen keine Vollzeit-Weiterbildung zulassen. So kannst du Familienzeit und Fortschritt im Beruf miteinander kombinieren und nach der Elternzeit gleich in eine gehobene Position einsteigen.
Welche Vor- und Nachteile hat die Aufstiegsfortbildung in Teilzeit?
Der größte Nachteil ist die Doppelbelastung aus beruflichem Stress und Lerndruck. An den Ludwig Fresenius Schulen legen wir Wert auf eine angemessene Work-Life-Balance. Du sollst auch nach dem Lernen noch die Chance haben, dich mit Freunden zu treffen und deine Freizeit zu genießen.
Die Vorteile:
Die Nachteile:
Was kostet die Weiterbildung als Techniker/in in Teilzeit?
Die Kosten hängen davon ab, wo du deine Techniker-Weiterbildung absolvierst. An den Ludwig Fresenius Schulen zahlst du ein monatliches Schulgeld sowie Zulassungsgebühren für die Prüfung und Bearbeitungskosten. Da die Teilzeit-Weiterbildung ein Jahr länger dauert als die Vollzeitmaßnahme, zahlst du das Schulgeld entsprechend länger. Die Kosten für Prüfungen sind allerdings identisch.
Startest du direkt nach der Ausbildung und einjähriger Berufserfahrung mit der Aufbaufortbildung, kannst du sie in Vollzeit absolvieren. Auch wenn du gerade keinen Job hast oder dich voll auf die Weiterbildung fokussieren möchtest, ist das eine gute Wahl. Die Laufzeit verringert sich, staatlich geprüfte/r Techniker/in bist du bei Vollzeitvorbereitung nach zwei Jahren.
Auch bei einer Vollzeit-Weiterbildung erwirbst du während der Fortbildungsdauer deinen Fachhochschulabschluss und kannst danach studieren. Außerdem hast du auch in Vollzeit die Möglichkeit, deine Ausbildereignungsprüfung zu absolvieren.
Erfüllst du alle Voraussetzungen und bist aktuell nicht im Berufsleben oder durch deinen Arbeitgeber freigestellt, kann es an den Ludwig Fresenius Schulen zum 1. Oktober oder 1. März eines jeden Jahres losgehen.
Für wen ist die Techniker-Weiterbildung in Vollzeit geeignet?
Du bist nicht mehr beruflich eingebunden oder hast eine Auszeit von deinem Arbeitgeber bekommen? Dann kannst du dich zwei Jahre lang voll und ganz auf die Aufstiegsfortbildung an den Ludwig Fresenius Schulen fokussieren. Das bringt Ruhe in den Alltag und lässt dir mehr Zeit fürs Lernen.
Auch nach der Elternzeit oder bei einer beruflichen Umorientierung ist das Vollzeitmodell eine gute Option. Du hast keine laufenden Arbeitsverpflichtungen und kannst dich völlig neu ausrichten. Da du dich bei uns zwei Jahre lang intensiv und praxisnah auf deine Prüfung vorbereitest, bist du danach perfekt vorbereitet für die Rückkehr ins Berufsleben. Bei uns lernst du in festen Kursgruppen, profitierst von persönlichem Austausch und bist in Vollzeit schneller am Ziel.
Für viele Teilnehmer sind die zwei Jahre eine Investition. Hast du deinen Abschluss in der Tasche, kannst du dich beruflich ganz neu aufstellen und dich als Fachkraft auf dem Markt positionieren.
Welche Vor- und Nachteile hat die Aufstiegsfortbildung in Vollzeit?
Die Wahl für eine Vollzeit-Weiterbildung bringt dir Vorteile, setzt aber auch eine klare Planung deiner Lebensumstände voraus. Allerdings bringt das Modell auch Herausforderungen mit sich. Wir möchten dir auch hier die Vor- und Nachteile vorstellen.
Die Vorteile:
Die Nachteile:
Was kostet die Weiterbildung als Techniker/in in Vollzeit?
Die Kostenstruktur der Vollzeit-Weiterbildung unterscheidet sich nicht grundsätzlich vom berufsbegleitenden Modell, mit einer Ausnahme. Die Laufzeit ist kürzer, daher fällt das monatliche Schulgeld nur zwei Jahre lang an. Das reduziert die Gesamtkosten deutlich.
An den Ludwig Fresenius Schulen zahlst du überdies eine einmalige Bearbeitungsgebühr sowie die Prüfungskosten. Diese bleiben unabhängig von der Dauer deiner Weiterbildung identisch. Förderungsmöglichkeiten stehen dir auch im Vollzeitmodell offen. Du kannst Aufstiegs-BAföG beantragen und hast unter bestimmten Bedingungen Ansprüche auf Zuschüsse oder Darlehen. Auch Bildungskredite oder Unterstützung über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr sind möglich, sofern du die Voraussetzungen erfüllst.
Das Vollzeitmodell lohnt sich für alle, die aktuell nicht im Berufsleben stehen oder sich bewusst eine Auszeit für die Weiterbildung nehmen möchten. Wenn du dich intensiv weiterentwickeln möchtest, ohne nebenbei zu arbeiten, ist die Variante ideal. Auch nach der Elternzeit oder in Phasen der beruflichen Neuorientierung ist die Vollzeitform sinnvoll.
Wenn du beruflich eingebunden bist und nicht auf dein Einkommen verzichten willst, ist die Teilzeitform besser geeignet. Du bleibst in deinem Job und lernst parallel. Auch in der Elternzeit oder mit familiären Verpflichtungen kann die Version besser sein, weil du sie einfacher in deinen Alltag integrieren kannst.
In der berufsbegleitenden Form ist das sogar vorgesehen. Du bleibst in deinem Beruf und besuchst zusätzlich die Ludwig Fresenius Schulen für die Weiterbildung. In der Vollzeitvariante solltest du auf eine Nebentätigkeit besser verzichten, da dein Lernaufwand hoch ist und viel Energie verlangt. Manche Absolventen entscheiden sich parallel für einen 556-Euro-Job.
Sofern du die generellen Voraussetzungen erfüllst, hast du auch in Teilzeit Anspruch auf Aufstiegs-BAföG. Die Förderung ist nicht an die Form gebunden. Du kannst dich unterstützen lassen. Informiere dich frühzeitig, da für den Antrag einige Unterlagen nötig sind.
In Vollzeit absolvierst du deine Weiterbildung in zwei Jahren. Entscheidest du dich für die Teilzeitform, brauchst du drei Jahre bis zum Abschluss. Inhaltlich unterscheiden sich die Varianten nicht, nur die Verteilung und das Lerntempo sind anders.