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Elektrotechniker: Klassentreffen nach 27 Jahren

Stadthagen

Die Wiedersehensfreude war groß unter den Absolventen der Elektrotechnik des Jahrgangs von 1990. Nach 27 Jahren trafen sie sich zum ersten Mal in ihrer alten Schule wieder. Rudolf Zerries berichtet selbst von der fröhlichen und spannenden Zeit zusammen:

Die Prüfung zum staatlich geprüften Elektrotechniker lag schon mehr als ein Vierteljahrhundert zurück, als sich am 18. Februar 2017 gut ein Dutzend Absolventen der ehemaligen Schulen Dr. W. Blindow in Stadthagen in den alten Unterrichtsräumen traf. Sogar der damalige Klassenlehrer Rainer Miltner folgte dem Aufruf des Initiators Bernhard Degener. Zuletzt hatten sich die ehemaligen Klassenkameraden im September 1990 gesehen, nämlich zum Abschluss des zweijährigen Fachschulstudiums. Der Schulleiter der heutigen Ludwig Fresenius Schulen, Puyan Kachani führte die Teilnehmer zunächst durch die ehemaligen Klassenräume. Obwohl sich die Lehrmittelausstattung in den letzten Jahrzehnten mit Beamer, interaktiven Tafeln und WLAN deutlich weiterentwickelt hat, konnten sich alle an die Räumlichkeiten erinnern. Bei dem ein- oder anderen weckte der Besuch der Räume aber auch gemischte Gefühle: Wurde dort doch auch viele Stunden über etliche Klausuren gebrütet und darüber hinaus empfahl sich das ein- oder andere dort gegebene Fach nicht gerade als "easy-going" ...

Fast unverändert präsentierte sich die Mensa. Etliche Freistunden verbrachte man damals mit Kartenspielen oder dem (dann schon oft vergeblichen) Lernen kurz vor den Klausuren. Die Spielkarten blieben diesmal in der Tasche. Stattdessen berichtet jeder kurz über seine "Karriere" bzw. wie es ihm nach dem Ende der Fachschulausbildung erging. In der Regel folgten auf den Abschluss gute Positionen in den Unternehmen bis hin zum Abteilungs- oder Bereichsleiter oder z.B. als Geschäftsführer in Handwerksunternehmen. Aber auch von Brüchen im Arbeitsleben mussten die Teilnehmer erfahren, sowie von den ersten Eintritten in das Rentenalter. Der Ein oder Andere kannte auch die Gründe, weshalb einige der Absolventen nicht teilnehmen konnten: Der Beruf hatte sie sehr weit aus der Region verschlagen - in einem Fall bis in die USA. Einig waren sich alle in der Feststellung, dass so gut wie nichts aus dem Unterrichtsstoff unmittelbar im Berufsleben verwendet werden konnte. Allerdings war der in Stadthagen erworbene Abschluss häufig eine Eintrittskarte in eine sichere und interessante Anstellung. Der weitere Erfolg im Beruf war abhängig von der Bereitschaft, sich auf die in den folgenden Jahrzehnten immer dichter werdenden Innovationszyklen einzulassen bzw. diese an seiner Arbeitsstelle mit- oder besser voranzutragen. Die Binsenweisheit des "lebenslangen Lernens" wurde real.

Die reservierte Zeit in der Mensa war viel zu schnell vorbei. Die persönlichen Gespräche gerieten angesichts der zahlreichen Biografien etwas in den Hintergrund, weshalb eine Wiederholung verabredet wurde. Bis dahin sollen allerdings nicht wieder 27 Jahre vergehen...

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