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Exkursion zur VW Gießerei Hannover

Stadthagen

Die Maschinentechniker der Klasse M3 aus Stadthagen besuchten am 1. Juni 2016 im Rahmen des Faches Fertigungstechnik zusammen mit ihren Lehrkräften Herrn Kaulitz, Herrn Kachani und Herrn Sharifi die VW Gießerei. Seit 1962 befindet sich die Gießerei am Standort Hannover und produziert etwa 2,4 Millionen Aluminium-Gussteile pro Jahr. Das entspricht zirka 25.000 Tonnen Metall. Neben Hilfsrahmen werden unter anderem auch Zylinderköpfe und Motorgehäuse für E-Traktion hergestellt. In diesem Bereich sind etwa 1.429 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Exkursion begann mit einer Power-Point-Präsentationen über die VW Gießerei in Hannover. Dabei ging es um die Entstehung und die Wandlung der VW Gießerei sowie entsprechende Zahlen und Daten. Einer der wichtigsten Inhalte war die Kernherstellung. Kerne wurden vor einigen Jahren noch aus organischen Stoffen hergestellt. Heute bestehen alle Kerne bis auf wenige Ausnahmen aus anorganischen Stoffen. Diese anorganischen Kerne haben gegenüber den organischen Kernen viele Vorteile – unter anderem die geringere Emission und die höhere Festigkeit.

Nach einer Sicherheitseinweisung ging es dann in die Gießerei, wo die angehenden Maschinentechniker vor allem die Herstellung von Motorblöcken aus Aluminium beobachten konnten. Das Verfahren, welches dabei eingesetzt wurde, ist das Kipp-Kokillenguss-Verfahren: Dabei wird als erstes der zusammengesetzte Kern von Robotern in die Form gelegt und anschließend die Aluminiumschmelze über einen Einguss-Tümpel durch Kippen der Kokille in die Form gegossen.

Weiterhin konnte die Gruppe das weltweit einzige Schmelztransportsystem sehen, das direkt unterhalb des Daches verläuft. Die Aluminiumschmelze werden von den Öfen in den sogenannten Pfannen mit einem Wagen oberhalb der Anlagen auf Schienen transportiert.

Der Kurs konnte bei der Exkursion einen sehr guten Eindruck darüber gewinnen, wie weit eine Gießerei schon automatisiert ist. Die Maschinentechniker stellten fest: Es sind immer noch sehr viele Mitarbeiter für die Fertigung von z.B.: Motorgehäusen notwendig, aber im Vergleich zu „früher“ übernehmen immer mehr Roboter die Aufgaben.

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