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Fachbereich Ergotherapie: Grenzerfahrung in der Kletterhalle

Lippstadt

Ängste überwinden, körperliche Grenzen austesten und soziale Kompetenzen ausbauen – ein anspruchsvolles Exkursions-Erlebnis für die angehenden Ergotherapeuten der Ludwig Fresenius Schulen Lippstadt. Um ihr theoretisches Wissen unter fachlicher Anleitung in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen, besuchten sie die Kletterhalle XI. Grad in Borchen.

Hier berichten die Ergotherapie-Schüler selbst, welchen Aufgaben sie sich gestellt haben und deren Bedeutung in der Ergotherapie:

Bei der Exkursion haben wir gelernt, dass es wichtig ist aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu vertrauen – vor allem dann, wenn jemand klettert und der andere ihn sichern muss. Nach einigen Aufwärm- und Vertrauensübungen, wurden wir in die Kunst des Knotens eingeführt und erhielten die Anweisungen zur Sicherung. Der Partner-Check vor dem Klettern hat das Vertrauen gefördert und durch das Klettern in die Höhe haben wir unsere Ängste überwunden. Dieses Erfolgserlebnis wiederum hat das Selbstbewusstsein in unserer Gruppe enorm gestärkt.

Für die Ergotherapie ist es wichtig, individuell auf den Patienten einzugehen und auf seine Stärken und Schwächen zu achten, damit man das Vertrauen aufbauen kann. Man kann es anwenden um das Kraft- und Bewegungsausmaß zu fördern, aber auch um die Ängste des Patienten zu minimieren. Durch das Klettern hat man ein schnelles Erfolgserlebnis. Dies ist bei psychischen und körperlichen Erkrankungen sehr hilfreich. Außerdem kann man durch das Klettern die Ausdauer und die Koordination gestärkt werden. Patienten mit Schlaganfall, Depressionen, Wahrnehmungsstörungen und Skoliose können dadurch therapiert werden.

Darüber hinaus stellten wir uns einer Teambuilding-Aufgabe, bei der eine Person den blind kletternden mit Augenbinde Anweisungen geben musste, wo er hin fassen oder hintreten sollte. Eine gute Beratung und enge Zusammenarbeit waren dafür notwendig. Eine solche Aufgabenstellung kann zum Beispiel auch eingesetzt werden, wenn Kinder oder Erwachsene sich von sozialen Kontakten zurückziehen. Dadurch können sie lernen, sich mit anderen zu verständigen, Vertrauen aufzubauen und Bindungen einzugehen.

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