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Learning by doing: Ein berufspraktisches Projekt

Bochum

Natürlich kann man therapeutisches Handeln beispielsweise im Rollenspiel üben, aber als angehender Therapeut ist es wichtig, nicht nur so zu tun als ob, sondern selbst Erfahrungen im Umgang mit Klienten zu sammeln. Daher besuchten die Logopädie-Schülerinnen im Rahmen des Aphasie-Unterrichts von Marianne Hagens ein Bochumer Seniorenzentrum.

Übergeordnetes Ziel des Projekts war es, die Kommunikation zwischen dem Pflegepersonal und seinen sprachlich eingeschränkten Bewohnern zu verbessern. Dabei mussten die angehenden Logopädinnen in der Planung auch Besonderheiten berücksichtigen: Beispielsweise sind die Bewohner des Stifts teilweise an Demenz erkrankt. Das Projekt wurde in vier Schritten durchgeführt: Zielsetzung, Planung, Durchführung und Evaluation. Am Ende des Prozesses ergab sich eine „win – win“ – Situation für die Beteiligten: die zukünftigen Logopädinnen übten Diagnostik und Befunderhebungen, Auswertung und Beratung. Die Bewohner erhielten durch das Projekt Tipps für die Verbesserung ihrer Alltagssituation. Dem Pflegepersonal rieten die Therapeutinnen beispielsweise, bei der Kommunikation vermehrt Mimik und Gestik einzusetzen, in kurzen, prägnanten Sätzen zu sprechen und diese auch öfter zu wiederholen. Das erleichtert die Kommunikation mit den Bewohnern, fördert den interaktiven Prozess und beugt einer sprachlichen Isolation vor. Darüber hinaus erhielten die Bewohner Übungsbögen, welche sie gemeinsam mit Angehörigen und Mitarbeitern des Zentrums nutzen können, um Ihre noch bestehenden sprachlichen Ressourcen aufrecht zu erhalten und ggf. Modalitäten wie beispielsweise das Lesen, Schreiben oder Sprechen zu reaktivieren.

Das Projekt kam bei allen Beteiligten sehr gut an. Das Pflegepersonal des Seniorenstifts betonte im abschließenden Feedbackgespräch, dass die Schülerinnen sehr professionell gearbeitet haben und die Ergebnisse im Alltag sehr hilfreich sind.

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