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Lernen in der Corona-Krise

Landshut

Endlich wieder Lernen in der Schule! Nach sechs Wochen E-Learnings aufgrund der landesweiten Schulschließungen zum Schutz vor dem Coronavirus geht der Unterricht für einige Physiotherapieschüler der Ludwig Fresenius Schulen Landshut endlich wieder vor Ort weiter. Der normale Schulbetrieb wird dabei schrittweise wieder gestartet, beginnend mit der Abschlussklasse zur Prüfungsvorbereitung.

Vor Ort sind die Schüler in zwei Räumen aufgeteilt und sitzen jeweils alleine an ihrer Schulbank, sodass der Sicherheitsabstand gewahrt bleibt. Der unterrichtende Lehrer wird live per Videokonferenz aufgenommen und in den Nachbarraum geschaltet. So können die Schüler des benachbarten Unterrichtsraums den Unterricht gleichzeitig auf der Leinwand mitverfolgen.

Für die beiden unteren Klassen der Physiotherapie-Ausbildung bleiben die Schulpforten nach wie vor geschlossen. Der Unterricht wird online per ILIAS, Thieme physiolink und Videokonferenzsystem weitergeführt. „Für die Theoriefächer klappt dies sehr gut und die Schüler sind mit dem hochgeladenen Lehrmaterial entsprechend des Lehrplans durchaus beschäftigt“, resümiert Schulleiter Dr. Jürgen Baier. Schwierig bliebe die Situation naturgemäß mit der eingeschränkten Möglichkeit, praktische Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Auch die Lernbegleitung gestalte sich online anders und sei insbesondere für Physiotherapeuten etwas befremdlich. „Wir spüren, dass die Schüler den persönlichen Kontakt vermissen und die Fragen hinsichtlich der Rückkehr wöchentlich intensiver werden“, sagt Baier und merkt an: „Auch wenn der Online-Unterricht eine interessante Erfahrung ist und sich daraus einige Perspektiven für die Zukunft ergeben, vermissen wir Lehrer die Schüler sehr. Wir hoffen, dass die Präsenzphasen sukzessive steigernd wieder ermöglicht werden und wünschen allen ein gesundes Miteinander.“