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Ausbildung: Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in (MTLA)

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten – kurz MTLA – gehen im Labor Krankheitserregern auf die Spur.

Fast Facts: Die MTLA-Ausbildung

Laufzeit 3 Jahre
Abschluss Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in (staatl. Prüfung)
Voraussetzungen

Mittlerer Bildungsabschluss (z. B. Realschulabschluss) bzw. gleichwertige Vorbildung

Fördermöglichkeiten

Schüler-BAföG, Elternunabhängiges BAföG, Bildungskredit, Vollstipendium der Limbach Gruppe

Sonstiges

Ein Vollstipendium unseres Kooperationspartners Limbach Gruppe bringt dir viele Vorteile – zum Beispiel Jobgarantie, Schulgeldübernahme und Mietzuschuss. Weitere Informationen findest du auf der Seite der Ludwig Fresenius Schulen Zwickau.

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Der Beruf: Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in (MTLA)

Als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent bzw. Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin (MTLA) untersuchst du zum Beispiel Gewebe auf Zellveränderungen. Oder du nimmst Blut unter die Lupe, um herauszufinden, wie hoch der Zucker- und Fettgehalt sind und ob sich vielleicht giftige Fremdstoffe darin befinden. Du bestimmst die Blutgruppe und überprüfst, ob sich das Spenderblut mit dem des Patienten verträgt. Vor Operationen misst du die Blutgerinnung, damit Patienten nicht verbluten oder gefährliche Verklumpungen entstehen.

Deine detektivische Analyse ist auch bei der Untersuchung von Proben auf krankmachende Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze gefragt. Dabei identifizierst du spezifische Antikörper, züchtest Kulturen auf Nährböden an und testest die Wirkung von Medikamenten, wie beispielsweise Antibiotika.

MTLA sind Experten für die Zellen und Körperflüssigkeiten des Menschen. Mit deinen Laborergebnissen unterstützt du Ärzte dabei, die richtigen Diagnosen zu stellen und notwendige Therapiemaßnahmen abzuleiten. Du stimmst dich eng mit deinen Laborkollegen ab, arbeitest aber auch selbstständig und eigenverantwortlich. Damit deine Untersuchungsergebnisse korrekt sind, achtest du darauf, dass deine Analysewerte plausibel und die gewonnenen Daten schlüssig sind.

Schutzkittel und Handschuhe sind deine wichtigsten Hilfsmittel, denn sie bewahren dich vor Infektionen und verhindern, dass Proben verunreinigt werden. Neben Reagenzgläsern, Glaskolben und Pipetten nutzt du im Labor Mikroskope, Zentrifugen, Fotometer und Analysegeräte, um Körperflüssigkeiten und Gewebeproben aufzubereiten. Für Gewebeuntersuchungen frierst du Proben ein oder bettest sie in Wachs und schneidest sie anschließend für die Untersuchung in millimeterdünne Scheiben. Damit du Zellveränderungen besser erkennst, färbst du die Präparate zusätzlich mit Chemikalien. Neben der Laborarbeit ist es außerdem wichtig, dass du deine Untersuchungsergebnisse auf Plausibilität prüfst und am Computer dokumentierst bzw. auswertest.

Standort und weitere Informationen

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