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Lernen @ home: Zuhause lernen leicht gemacht

Wissen + Ratgeber

Es gibt Momente, da geht es nicht anders: Du musst zuhause bleiben, aber deine Ausbildung läuft weiter. Wenn du also nicht in die Schule gehen kannst, kommt die Schule zu dir. ILIAS, Skype & Co. helfen dir dabei. Und was noch?

Eigeninitiative, Struktur und etwas mehr Disziplin und Durchhaltevermögen als sonst vielleicht: Das sind die wichtigsten Dinge, wenn es darum geht, deinen Tagesablauf selber zu organisieren. Gestalte deinen Tag ganz bewusst: Aufstehen, arbeiten, Auszeit nehmen.

Mache dir einen Lernplan und teile dir deine Zeit ein

Im Schulalltag gibt der Stundenplan den Rhythmus vor. Versuche, diesen auf das Lernen zuhause zu übertragen und erstelle dir deinen eigenen Arbeitsplan. Für eine Lerneinheit solltest du 60 bis 90 Minuten, für die anschließende Pause etwa 15 Minuten einkalkulieren – je nach täglichem Arbeitspensum in mehreren Intervallen. Das heißt für dich: Du stellst den Wecker an Wochentagen auf die übliche Zeit, holst dir deine Infos und Lernmaterialien aus dem Netz und machst deine Aufgaben.

Schaffe dir deinen Lernort und mach’s dir gemütlich

Wenn der Unterricht nur noch online stattfindet und du nicht zur Schule kommen kannst, musst du zuhause lernen. Ein passender Arbeitsplatz ist dafür wichtig. Jetzt ist die Gelegenheit, dir deinen schönsten "Lieblingslernort" innerhalb der eigenen vier Wände einzurichten. Nutze die Chance und gestalte dir diesen ganz nach deinen Bedürfnissen – sogar Musik ist erlaubt, wenn es dir beim Lernen hilft!

Behalte den Überblick über deine Aufgaben und mache Pausen

Ergänze den Wochenplan um eine tägliche To-do-Liste. Am besten, du schreibst dir alles für einen Tag auf und hängst den Zettel gut sichtbar auf, zum Beispiel an deine Pinnwand oder den Kühlschrank. Hake die Dinge ab, die erledigt sind und wenn du nicht alles schaffst, schreibe es an erster Stelle für den nächsten Tag. Setze dir dabei ein Kontingent an übertragbaren Sachen, sonst wird es zu viel. Und wenn doch? Lege ganz bewusst eine Pause ein, bewege dich oder greif zu etwas Nervennahrung – Nüsse und Obst sind dafür besonders geeignet.

Komme zum Ende und schalte ab

Nach getaner Arbeit ist Freizeit. Räume soweit es möglich ist, dein Arbeitsmaterial aus deinem Sichtfeld, damit du den Kopf frei bekommst und dich entspannen kannst. Nutze die restlichen Stunden für alles, was du brauchst, um dich zu erholen – und starte mit neuer Energie in den nächsten Tag. Viel Erfolg!


Foto: Jan Baborák / Unsplash

Sabine Antz

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