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Fortbildung in Marburg (berufsbegleitend): Spiegeltherapie und mentales Training in der Rehabilitation

Kurs zu den Grundlagen und Methoden der Spiegeltherapie.

Fast Facts: Spiegeltherapie und mentales Training in der Rehabilitation | Fortbildung in Marburg (berufsbegleitend)

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Kurzbeschreibung

Die Spiegeltherapie wird bei Krankheitsbildern eingesetzt, die sich negativ auf eine Extremität auswirken, z. B. Schlaganfälle, Phantomschmerzen nach Amputationen, komplexe regionale Schmerzsyndrome und andere chronische Schmerzen. Grundlage der Therapie ist ein parallel zur Körpermitte des Betroffenen angeordneter Spiegel.

Dieser verhindert den direkten Blick des Patienten auf die entsprechende Extremität und vermittelt durch die Spiegelung der gesunden Extremität den Eindruck, es seien zwei intakte Extremitäten vorhanden. Ziel des weiteren therapeutischen Verlaufs ist es, Motorik, Wahrnehmung und Schmerzempfinden des Patienten positiv zu beeinflussen. Die Fortbildung vermittelt die theoretischen Hintergründe der Methode und führt die Teilnehmer in die praktische Anwendung ein. 

Weitere Informationen

Wer kann teilnehmen?

  • Ergotherapeuten
  • Physiotherapeuten
  • Ärzte
  • Neuropsychologen

Organisatorisches

Ablauf und Zeiten

Beginn: 9:30 Uhr
Ende: 16:30 Uhr

Inhaltliche Schwerpunkte

Theorie und Hintergründe

  • Was ist das Spiegelneuronensystem und welche Bedeutung hat es für die Spiegeltherapie?
  • Was verbirgt sich hinter der Theorie des learned non-use Phänomens und wie wirkt Spiegeltherapie hierauf?
  • Welche Rolle spielen neuroplastische Veränderungen des Körperschemas innerhalb der Ätiologie chronischer Schmerzen und welche Bedeutung hat dies für die Spiegeltherapie?
  • Evidenz der Spiegeltherapie: Wie gut sind die klinischen Effekte der Spiegeltherapie wissenschaftlich belegt?

Praxis und Anwendung

  • Therapie bei verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall (obere und untere Extremität)
  • Therapiemöglichkeiten bei Neglekt-Patienten und zentralen Schmerzen nach einem Schlaganfall
  • Anleitung und Evaluation eines Heimprogramms mit Spiegeltherapie
  • Klinische Anwendungsrichtlinien in der Behandlung von Phantomempfindungen (Missempfindungen, Schmerz) nach Amputationen der oberen und unteren Extremität
  • Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) und anderen chronischen Schmerzsyndromen
  • Konzept einer neuartigen, innovativen "Tele-Spiegeltherapie" zur Unterstützung des Eigentrainings der Patienten

Leitung

Andreas Rothgangel, M.Sc. (Public Health) | Physiotherapeut

Abschluss

Nach Abschluss der Fortbildung erhalten die Teilnehmer ein Trägerzertifikat.

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