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Ausbildung: Physiotherapeut/in

Ausbildung: Physiotherapeut / Physiotherapeutin | Nachqualifizierung

Mit der Physiotherapie-Nachqualifizierung können sich Masseure und medizinische Bademeister verkürzt zu Physiotherapeuten ausbilden lassen.

Fast Facts: Die verkürzte Physiotherapie-Ausbildung (Nachqualifizierung)

Laufzeit 1,5 Jahre
Abschluss Physiotherapeut/in (staatl. Prüfung)
Bewerbungszeitraum

Ganzjährig ohne Bewerbungsfristen

Voraussetzungen

Berufsabschluss als Masseur/in und med. Bademeister/in

Fördermöglichkeiten

BAföG, Bildungskredit, Bildungsgutschein von Arbeitsagentur oder Jobcenter 

Auch schulgeldfrei möglich

An diesen Standorten schulgeldfrei: Hamburg | Dortmund | Düsseldorf | Köln | Lippstadt

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Was bringt mir die Physiotherapie-Nachqualifizierung?

Mit der Physiotherapie-Nachqualifizierung erweiterst du dein Fachwissen als Masseur/in und med. Bademeister/in und profitierst von wachsenden beruflichen Einsatzmöglichkeiten im therapeutischen Bereich.

Physiotherapeuten kennen eine Vielzahl an Behandlungstechniken, die sie in enger Abstimmung mit Ärzten eigenständig und verantwortungsvoll anwenden. Dabei bringst du beispielsweise den Profifußballer nach dem Bänderriss wieder auf die Beine, hilfst dem Dreijährigen, Verzögerungen in der Entwicklung aufzuholen und unterstützt Arthrose- und Rheumakranke, in ihrem Alltag möglichst schmerzfrei und selbstständig zu bleiben.

Alles voll im Griff: Physiotherapeuten kennen sich aus 

Immer häufiger bist du außerdem im Fitness-, Sport- und Wellnessbereich gefragt. Hier gibst du Vorsorge- und Rehabilitationskurse für rückenschonendes Arbeiten oder berätst Freizeitsportler in Sachen Training. 

Damit sich deine Patienten wieder besser bewegen können oder gar nicht erst krank werden, erstellst du nach gründlicher Untersuchung individuelle Therapiepläne und setzt diese in Absprache mit ihnen um. In deinen therapeutischen Anwendungen kommen dann auch schon mal Bälle oder Hanteln zum Einsatz. Darüber hinaus arbeitest du mit Massagen, Gelenk- und Muskeltechniken, Wärme, Ultraschall oder im Wasser.

Aline S.
Aline S.
angehende Physiotherapeutin
Als ehemalige Leistungssportlerin bin ich schon früh mit Physiotherapie in Berührung gekommen. Nachdem ich in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr im Krankenhaus Physiotherapeuten bei der Arbeit begleiten durfte, stand für mich fest: Das willst du auch machen. Nach meiner Ausbildung möchte ich mich auf jeden Fall weiter spezialisieren, später vielleicht noch studieren.

FAQtencheck Physiotherapie: Häufig gestellte Fragen zu Nachqualifizierung und Beruf

Manche Fragen rund um Nachqualifizierung und Beruf von Physiotherapeuten sind echte Dauerbrenner. Wir finden: Gut, wenn man die Antworten dann nicht erst lange suchen muss. Falls dein Thema im FAQtencheck Physiotherapie jedoch (noch) nicht dabei ist: Unser Beratungsteam ist gern persönlich für dich da! 

Was verdienen Physiotherapeuten?

Ach komm schon, Geld ist doch nicht alles. Aber Spaß beiseite: Offizielle Zahlen zur Gehaltsklasse von Physiotherapeuten in Deutschland finden sich etwa im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Demnach liegt der mittlere Bruttoverdienst (Median) als Physiotherapeut bzw. Physiotherapeutin, also das Einkommen vor Steuern und Sozialabgaben, bei rund 2.500 Euro monatlich.

Doch beachte bitte: Es handelt sich hier nicht um das Durchschnittsgehalt, denn dieses kann durch einzelne sehr hohe oder niedrige Vergütungen schnell verzerrt werden. Das mittlere Entgelt ist der Verdienst, der sich genau in der Mitte aller berücksichtigten Einkommen befindet. Konkret heißt das, dass statistisch gesehen 50 Prozent aller Physiotherapeuten im Monat mindestens so viel verdienen - einige also auch mehr. Die anderen 50 Prozent liegen hingegen unter diesem Wert.

Abweichungen beim Gehalt gibt es beispielsweise je nach Region, Berufserfahrung oder Betriebsgröße. Dein späteres Einkommen als Physiotherapeut bzw. Physiotherapeutin kann daher niedriger oder höher als der Medianwert ausfallen. Mindestens genauso wichtig bei der Wahl deiner Ausbildung ist deshalb die Frage, ob dir der Beruf tatsächlich dauerhaft Spaß machen würde. Nur dann ist dieser eine echte Perspektive für's Leben.

Sollten Physiotherapeuten sportlich sein?

Sagen wir mal so: Als Physiotherapeut bzw. Physiotherapeutin musst du sicher keine Sportskanone mit Olympiaticket sein, eine gewisse Grundfitness und Geschicklichkeit ist dir aber schon anzuraten. Schließlich helfen Physiotherapeuten ihren Patienten dabei, eingeschränkte körperliche Fähigkeiten wieder zurückzuerlangen und ihre Beweglichkeit deutlich zu verbessern.

In der Ausbildung lernst du dafür verschiedene Bewegungs-, Trainings- und Massagetechniken kennen, die du auch selbst ausführst und regelmäßig übst. Damit das gut klappt, sollte dir körperliche Anstrengung nicht übermäßig schwer fallen. In der Therapie ist es außerdem wichtig, deine Patienten zur Mitwirkung motivieren zu können. Wenn du aber selbst keine Lust auf Bewegung hast, kannst du schlecht andere dafür begeistern.

Doch Sport ist natürlich nicht alles: Auch im Kopf heißt es, fit zu sein. Physiotherapeuten benötigen in ihrem Beruf eine Menge anatomisches Fachwissen. Körper und Geist werden in der Ausbildung also gleichermaßen gefordert.

Wie kann ich mich nach der Physiotherapie-Nachqualifizierung weiterbilden?

Auf vielfältige Art und Weise! Mit dem staatlich anerkannten Abschluss als Physiotherapeut bzw. Physiotherapeutin kannst du beispielsweise ein Bachelor-Studium mit verschiedenen Schwerpunkten beginnen. Das geht etwa bei unseren Schwesterunternehmen Hochschule Fresenius und Carl Remigius Medical School.

Oder du spezialisierst dich mit einer Fort- oder Weiterbildung und eignest dir zusätzliche Kenntnisse an, etwa in Manueller Therapie oder Manueller Lymphdrainage. Entsprechende Kurse hat beispielsweise unser Partner Mentor Fortbildungen im Programm. Egal, wohin die Reise geht: Du wirst überrascht sein, was für Physiotherapeuten alles möglich ist.

Als Absolvent/in der Ludwig Fresenius Schulen erhältst du 10 Prozent Rabatt auf die Kurspreise von Mentor Fortbildungen sowie auf die Studiengebühren aller Studiengänge der Hochschule Fresenius und Carl Remigius Medical School. Klingt doch gut, oder?!

Was es sonst noch gibt: Alternativen zur verkürzten Physiotherapie-Ausbildung

Manchmal weiß man einfach: Das ist es (doch) nicht. Zum Glück kannst du bei uns aus vielen interessanten Aus- und Weiterbildungen wählen. Unser Bildungsfinder zeigt sie dir!

Alle Physiotherapieschulen auf einen Blick: Hier bilden wir Physiotherapeuten verkürzt aus

Bereit für mehr Details? Auf der nachfolgenden Karte findest du alle Schulen für Physiotherapie der Ludwig Fresenius Schulen, an denen du eine verkürzte Ausbildung zur Physiotherapeutin bzw. zum Physiotherapeuten (Physiotherapie-Nachqualifizierung) beginnen kannst.

Wähle eine Stadt und klick dich einfach durch. Die nächsten Seiten versorgen dich mit den wichtigsten Infos zu Startterminen, Kosten, Voraussetzungen und Inhalten der verkürzten Physiotherapie-Ausbildung vor Ort. Und da auch wir es unkompliziert mögen, kannst du dich gleich online für einen Ausbildungsplatz bewerben. Also, worauf wartest du noch? Auf zum Wunschberuf!

Standort(e) und weitere Informationen