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Ausbildung: Kinderpfleger/in

Ausbildung: Kinderpfleger / Kinderpflegerin

Kinderpfleger begleiten Kinder in ihrer körperlichen und persönlichen Entwicklung.

Fast Facts: Die Kinderpflege-Ausbildung

Laufzeit 2 Jahre
Abschluss Kinderpfleger/in (staatl. Prüfung)
Bewerbungszeitraum

Ganzjährig ohne Bewerbungsfristen

Voraussetzungen

Hauptschulabschluss bzw. gleichwertige Vorbildung

Fördermöglichkeiten

BAföG, Bildungskredit

Realschulabschluss möglich

Mit deinem Abschluss erwirbst du gleichzeitig den Realschulabschluss, wenn dein Notendurchschnitt mindestens 3,0 beträgt.

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Was machen Kinderpfleger?

Als Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin kümmerst du dich um Kinder aller Altersgruppen. Mit den Kleinsten übst du beispielsweise windelfrei zu werden, hilfst beim An- und Ausziehen oder liest ihnen ihre Lieblingsgeschichte vor. Mit älteren Kindern bastelst und musizierst du oder gehst auf Umweltexkursion in den Wald. Dabei beobachtest und trainierst du gezielt ihre Fähigkeiten und Talente.

Da Kinderbetreuung immer Teamarbeit ist, stimmst du dich mit den Eltern und deinen Kollegen eng ab, setzt aber Freizeitaktivitäten und pädagogische Maßnahmen selbstständig und eigenverantwortlich um.

Großes Herz für kleine Hände: Kinderpfleger fördern Kinder spielerisch 

Ob Singkreis, klettern oder Stockbrot backen: Kinderpfleger lassen sich immer wieder Neues einfallen, damit keine Langeweile aufkommt. So lernen deine Schützlinge spielerisch dazu – ohne sie dabei zu über- noch zu unterfordern. Um die soziale Entwicklung zu fördern, setzt du auf Erziehungsregeln und nutzt Methoden zur Konfliktlösung. Deine Kenntnisse in Gesprächsführung helfen dir, einfühlsam, aber auch bestimmt mit Kindern und Eltern zu kommunizieren.

Das Wichtigste in deiner Arbeit als Kinderpfleger/in aber ist, dass du eine vertrauensvolle und stabile Beziehung zu den Kindern aufbaust, in der sie sich wohl und verstanden fühlen. Nur so nehmen sie dich als Vorbild und deine Betreuungsangebote gerne an.

Ausbildung: Kinderpfleger/in

FAQtencheck Kinderpflege: Häufig gestellte Fragen zu Ausbildung und Beruf

Manche Fragen rund um Ausbildung und Beruf von Kinderpflegern sind echte Dauerbrenner. Wir finden: Gut, wenn man die Antworten dann nicht erst lange suchen muss. Falls dein Thema im FAQtencheck Kinderpflege jedoch (noch) nicht dabei ist: Unser Beratungsteam ist gern persönlich für dich da! 

Was verdienen Kinderpfleger?

Ach komm schon, Geld ist doch nicht alles. Aber Spaß beiseite: Offizielle Zahlen zur Gehaltsklasse von Kinderpflegern in Deutschland finden sich etwa im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Demnach liegt der mittlere Bruttoverdienst (Median) als Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin, also das Einkommen vor Steuern und Sozialabgaben, bei rund 3.400 Euro monatlich.

Doch beachte bitte: Es handelt sich hier nicht um das Durchschnittsgehalt, denn dieses kann durch einzelne sehr hohe oder niedrige Vergütungen schnell verzerrt werden. Das mittlere Entgelt ist der Verdienst, der sich genau in der Mitte aller berücksichtigten Einkommen befindet. Konkret heißt das, dass statistisch gesehen 50 Prozent aller Kinderpfleger im Monat mindestens so viel verdienen - einige also auch mehr. Die anderen 50 Prozent liegen hingegen unter diesem Wert.

Abweichungen beim Gehalt gibt es beispielsweise je nach Region, Berufserfahrung oder Betriebsgröße. Dein späteres Einkommen als Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin kann daher niedriger oder höher als der Medianwert ausfallen. Mindestens genauso wichtig bei der Wahl deiner Ausbildung ist deshalb die Frage, ob dir der Beruf tatsächlich dauerhaft Spaß machen würde. Nur dann ist dieser eine echte Perspektive für's Leben.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Kinderpfleger/in?

Kurz gesagt: Sehr gute! Da Kinderpfleger auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden, hast du nach deinem Abschluss exzellente Berufsaussichten. Viele Absolventen einer Kinderpflege-Ausbildung können sogar aus mehreren Jobangeboten wählen.

Und weil immer mehr Eltern ganztägig berufstätig sind und einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen, steigt der Bedarf an pädagogisch geschulten Fachkräften in den nächsten Jahren weiter an.

Wie kann ich mich nach der Kinderpflege-Ausbildung weiterqualifizieren?

Wichtigste Möglichkeit: Als Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin kannst du dich unter bestimmten Voraussetzungen zum Erzieher bzw. zur Erzieherin ausbilden lassen

Anschließend stehen dir viele weitere Türen offen. Mit dem staatlich anerkannten Abschluss als Erzieher bzw. Erzieherin kannst du beispielsweise ein Bachelor-Studium beginnen - auch ohne Abitur. Das geht etwa bei unserem Schwesterunternehmen Hochschule Fresenius.

Als Absolvent/in der Ludwig Fresenius Schulen erhältst du dabei 10 Prozent Rabatt auf die Studiengebühren aller Studiengänge der Hochschule Fresenius. Klingt doch gut, oder?!

Lisa S.
Lisa S.
angehende Kinderpflegerin
Die Arbeit mit Kindern macht mir sehr viel Spaß. Mein größter Wunsch ist es, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Später möchte ich als Erzieherin arbeiten. Ich kann mir aber auch vorstellen, noch eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zu machen – genau weiß ich das noch nicht.

Kinderpfleger/in werden: Genau dein Ding?

Du bist noch unsicher, ob die Ausbildung zum Kinderpfleger bzw. zur Kinderpflegerin das Richtige für dich ist? Das können wir gut verstehen. Also, Hand auf's Herz: Wo erkennst du dich wieder?

Das passt:

  • Du kannst gut mit Kindern umgehen 
  • Geduld und Gelassenheit zählen zu deinen Stärken
  • Ob Basteln, Singen oder Vorlesen – du hast Spaß dabei

Das passt eher nicht:

  • Hohe Lautstärken verträgst du nur bei deiner Lieblingsmusik
  • Klare Ansagen fallen dir schwer
  • Bei körperlicher Anstrengung kommst du schnell aus der Puste

Was es sonst noch gibt: Alternativen zur Kinderpflege-Ausbildung

Manchmal weiß man einfach: Das ist es (doch) nicht. Zum Glück kannst du bei uns aus vielen interessanten Ausbildungen wählen. Unser Bildungsfinder zeigt sie dir!

Alle Kinderpflegeschulen auf einen Blick: Hier bilden wir Kinderpfleger aus

Bereit für mehr Details? Auf der nachfolgenden Karte findest du alle Schulen für Kinderpflege der Ludwig Fresenius Schulen, an denen du deine Ausbildung zur Kinderpflegerin bzw. zum Kinderpfleger beginnen kannst.

Wähle eine Stadt und klick dich einfach durch. Die nächsten Seiten versorgen dich mit den wichtigsten Infos zu Startterminen, Kosten, Voraussetzungen und Inhalten der Kinderpflege-Ausbildung vor Ort. Und da auch wir es unkompliziert mögen, kannst du dich gleich online für einen Ausbildungsplatz bewerben. Also, worauf wartest du noch? Auf zum Wunschberuf!

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