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Bakterien im Labor bestimmen mit der „bunten Reihe“

Koblenz

Während ihrer zweijährigen Ausbildung zu Biologisch-technischen Assistenten (BTA) lernen die Schüler der Ludwig Fresenius Schulen Koblenz unter anderem verschiedene Bakterienarten kennen. Doch wie erkennt man, welche Bakterien in einer Probe stecken? Dazu ging es für die angehenden BTA ausgestattet mit Kittel und Schutzbrille ins schuleigene Labor.

Um die Bakterien zu identifizieren, machten sie einen Laborversuch und nutzten dafür die sogenannte „bunte Reihe“. Bei dieser Methode der klassischen Mikrobiologie werden Proben in unterschiedlichen Nährmedien kultiviert. Die Stoffwechselprozesse der Mikroben verändern die Farbe des Nährmediums, in dem sie wachsen. Jeder Mikroorganismus hat einen individuellen „Farbcode“ und kann so bestimmt werden.

BTA führen solche und andere mikrobiologische Diagnostiken durch, um Bakterien, Viren und Pilze nachzuweisen. Einsatzgebiete sind zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, Medizin oder bei Umweltanalyselaboren.