Aus einem zunächst eher beiläufig geäußerten Wunsch entstand für die Schüler:innen des Physiotherapie-Kurses PTL18a der Ludwig Fresenius Schulen Hamburg eine besondere Kursfahrt. Dank der Unterstützung von Eurocultura und Erasmus konnte erstmals seit über zehn Jahren wieder ein internationales Projekt umgesetzt werden. Zehn Tage lang erlebten die angehenden Physiotherapeut:innen fachliche Weiterbildung mit kulturellen Eindrücken in Norditalien.
Mit dem Flugzeug reisten sie von Hamburg über Amsterdam nach Venedig und von dort weiter mit dem Zug nach Vicenza. Die Stadt zwischen Verona und Venedig gilt als Zentrum der Schmuckindustrie und ist für ihre Renaissancearchitektur bekannt. Bauwerke des Architekten Andrea Palladio prägen das Stadtbild und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach dem herzlichen Empfang durch Diletta von Eurocultura bezogen die Schüler:innen ihre Unterkunft im Stadtzentrum. Der Anreisetag klang mit einem gemeinsamen Pizzaessen aus.
Gemeinsames Erkunden der Städte
Zum Auftakt wurde im Rahmen eines Vortrags das italienische Gesundheitssystem vorgestellt. Dabei bekamen die Teilnehmenden auch einen Überblick über das Programm der kommenden Tage. Ein gemeinsames Drei-Gänge-Menü sorgte für eine angenehme Willkommensatmosphäre. Stadtführungen durch Vicenza und Venedig ermöglichten Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region.
Das Wochenende gestalteten die Schüler:innen individuell. Einige erkundeten Venedig kulinarisch und kulturell, andere fuhren zum Skifahren in die Dolomiten oder nutzten die Zeit für Wanderungen.
Moderne Therapieansätze und kreative Reflexion
In der zweiten Woche besuchte der Kurs das Rehazentrum Move Different und lernte moderne Geräte zur physiotherapeutischen Befunderhebung kennen. Eine Stadtführung durch Verona ergänzte das Programm. Weitere fachliche Impulse boten ein Vortrag von Prof. Carla Stecco zu Faszien und der Stecco-Methode, eine Hatha-Yoga-Einheit sowie eine Einführung in Pancafit mit Valentina Caretta.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Abend im Restaurant Signorvino in Vicenza. Dort reflektierten die Physiotherapie-Schüler:innen ihre Erfahrungen mithilfe eines Fragebogens und präsentierten ein selbstgestaltetes Video mit persönlichen Highlights.
Mit Teilnahmezertifikat, neuen italienischen Vokabeln und vielen Eindrücken kehrte der Kurs nach Hamburg zurück.
