Wie sieht der Arbeitsalltag in der Sportphysiotherapie aus? Welche Rolle spielt Physiotherapie im Hochleistungssport Fußball? Und welche Fähigkeiten braucht es, um in diesem Bereich Fuß zu fassen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler:innen der Physiotherapie-Ausbildung an den Ludwig Fresenius Schulen Düsseldorf.
Denn: Zu Gast war Peter Geigle, leitender Physiotherapeut des Fußballbundesligisten TSG 1899 Hoffenheim. Er brachte umfangreiche Erfahrung aus dem Leistungssport mit: Neben seiner aktuellen Tätigkeit im Profifußball war er bereits als Physiotherapeut bei den Frauen des FC Bayern München sowie bei der deutschen Bob-Nationalmannschaft tätig.
Praxisnahe Einblicke und Erfahrungsberichte
Nach einer kurzen Vorstellung gab Geigle den angehenden Physiotherapeut:innen einen praxisnahen Einblick in seine Arbeit. Im Mittelpunkt stand zunächst die Relevanz der Physiotherapie im Leistungssport. Gerade im Fußball ist die körperliche Belastung hoch, weshalb Betreuung, Behandlung und Prävention eine zentrale Rolle spielen.
Geigle berichtete aus seinem Alltag als Sportphysiotherapeut und zeigte, wie vielseitig die Aufgaben in diesem Berufsfeld sind. Dabei ging es nicht nur um Behandlungen nach Verletzungen, sondern auch um die Begleitung von Trainingsprozessen, die Zusammenarbeit im Team und die Anforderungen, die der Profisport an Therapeut:innen stellt.
Persönlicher Austausch in der Mittagspause
In der Mittagspause nutzten die Schüler:innen die Gelegenheit, mit Geigle persönlich ins Gespräch zu kommen. Der direkte Austausch machte den Vortrag besonders greifbar und bot Raum für individuelle Fragen zur Sportphysiotherapie und zum Berufsweg in den Leistungssport.
Im zweiten Teil stellte Geigle verschiedene Behandlungskonzepte aus der Sportphysiotherapie vor. So erhielten die angehenden Physiotherapeut:innen weitere fachliche Einblicke, die ihre Ausbildung praxisnah ergänzten.
Fragen zum Berufsweg in den Sport
Zum Abschluss folgte eine Q&A-Runde. Die Schüler:innen wollten unter anderem wissen, wie der Einstieg in die Sportphysiotherapie im Fußball gelingen kann. Geigle empfahl, früh im Sportbereich anzufangen, auch in unteren Ligen Erfahrungen zu sammeln, Kontakte aufzubauen und Hospitationen bei größeren Sportvereinen anzufragen.
Auch die Frage nach wichtigen Kompetenzen kam zur Sprache. Neugier, Verlässlichkeit, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein zählte Geigle zu den Eigenschaften, die in der Sportphysiotherapie besonders gefragt sind.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Geigle für seinen Vortrag und die Zeit, die er sich genommen hat, um unseren angehenden Physiotherapeut:innen diese spannenden Einblicke zu gewähren.

